Der Bergring
ruft!
Die besondere Langbahn
mit Cross-Charakter.
Simson-Spektakel der
besonderen Art mit vollen Zuschauerrängen
Am
3. Oktober passte einfach alles, der Rennleiter Toni Hinderhofer und der Simsonclub
hatten ein Super-Teilnehmerfeld vorzuweisen (ca. 55 echte Simsonfahrer und
ca. 30 Moped-Kids) waren gekommen, um am 9. Spektakel dieser Art teilzunehmen.
Schon die Simsonfete am Vorabend war gut besucht, und es herrschte allseits
euphorische Stimmung. Am
Donnerstagmorgen schien die Sonne den Teilnehmern ins Gesicht, so dass mancher
das Sommerdress anzog und die Sonnenbrille aufsetzte. Das Simson-Areal von
Herrn Butscher war schon zur Mittagszeit gut besucht, und die Fahrer konnten
den Besuchern ihre neuen Maschinen vorstellen.
Da gab es wieder die Nostalgie-Mopeds mit den absolut serienmäßigen
Vögeln, die in großer Zahl vom Bodensee
angeflogen kamen, um in Rappertsweiler ihre Tiefflugkünste unter Beweis
zu stellen. Auch
in der Gespannklasse bis 100 ccm setzten die Konstrukteure auf die solide
Basis der Simson-Vogelschar. Mit Schwalbenrahmen und selbstgebauten Beiwagen,
verstärkten Schwingen (!) und Triebwerken der Extraklasse waren sie angereist
und zogen die Blicke der Bewunderer solcher "Geräte" auf sich.
Die
SuperCup-Teilnehmer hatten wieder ihre Simson-S 51-Mopeds aufgemöbelt,
und jeder hatte versucht, durch Anbau verschiedener Tuning-Teile seinem Moped
ein eigenes Gesicht und mehr Power zu geben. Im Fahrerlager sah man Simson-Teams,
die mit witzigen Accessoires und ganz besonders hochbeinigen und in lila lackierten
"Superbikes" die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Da
gab es Mopednamen wie Robson, Maxson etc., denn beim SimsonCup steht der Spaß
an oberster Stelle! Zweitaktautos aus der ehemaligen DDR erinnerten mit ihrem
unverkennbaren Zweitakt-Sound an längst vergangene Zeiten, und zeitweise
konnte man im Fahrerlager vor lauter Publikum kaum den eigenen Vogel zum Vorstart
schieben. Ca.
1500 Fans aus Nah und Fern waren angereist, um das Spektakel mit rasanten
Showläufen mitzuerleben. Es wurden pro Klasse verschiedene Läufe
mit je max. 7 Fahrern ausgetragen, und hierbei wurde showmäßig
gefahren und "vogelwild" gekämpft, so dass das Publikum teilweise
mit weit geöffneten Mündern an der Sicherheits-Absperrung zu beobachten
war.
Drei der Showstars durften dann noch ihre Wheeliekünste vorführen
und wurden mit Beifall-Klatschen prämiert. Das
Publikum war immer voll bei der Sache und unterstützte die Teilnehmer
mit ganzer Kraft durch Zurufen, Klatschen, Pfeifen und Johlen. In den Verpflegungs-
und Tankpausen durften die Kinder ihre Kid-Bikes dem Publikum vorführen,
was den Zuschauern gefiel. Selbst ein Kart mit Elektromotor war auf der Strecke
und zeigte, dass es auch mit Strom aus Batterien ganz gut um die Kurven geht.
Ganz zum Schluss kam dann der Hit für die Zuschauer, als angereiste Ballonfahrer
vorschlugen, zwei Personen aus dem Publikum mit auf große Fahrt zu nehmen.
So
wurde flugs ein Wettrennen (per Fuß) um den Rundkurs ausgerufen und
vom Startmarschall ordentlich gestartet: Die ersten zwei Sieger gewannen eine
Ballonfahrt nach Neuravensburg. Der Heißluftballon wurde auf den Platz
gebracht und mit Heißluft gefüllt. Hunderte Zuschauer ließen
sich dieses schöne Spektakel nicht entgehen und wohntem dem Startzeremoniell
dieses "Riesen der Lüfte" bei. Die Sonne neigte sich zum Untergang,
und der farbenprächtige Ballon entschwand mit den glücklichen Gewinnern
gen Osten. Das war ein krönender Abschluss für diese "Just
for fun"-Veranstaltung, und wir freuen uns jetzt schon auf die Jubiläumsveranstaltung
Nr. 10 in Rappertsweiler am Rande des Argentals, wo Schwalben, Stare, Habichte
und Sperber sich bald zur Winterruhe begeben.
Der Veranstalter bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren, Helfern, Fahrern,
Zuschauern und besonders bei der Familie Butscher für die großartige
Unterstützung.
Ergebnisse Clublauf
Deutscher Langbahn-Pokal
der Gespanne in Haunstetten abgesagt
Am 6. Oktober war der
Wettergott den nicht gerade verwöhnten Haunstettenern ganz und gar nicht
hold. Nach einer Nacht mit Dauerregen wurde schon frühmorgens die Rennbahn
durch Absaugen des Wassers in einen guten Zustand versetzt, und der Regen
blieb auch aus. Wind kam auf, und man hoffte darauf, dass der Wind die Regenwolken
verblasen würde. Das Training wurde ordnungsgemäß gestartet
und nach einer kurzen Pause auch die ersten Rennläufe. Und dann kam der
Regen, so dass die Fahrer trotz aller Tricks unter diesen Umständen keine
Sicht mehr hatten und geradezu im Wasser schwammen. Es wurde eine Pause von
ca.
1 Stunde verordnet, und als dann der Regen nicht aufhörte, wurde das
Rennen gegen 15.45 Uhr vom Veranstalter abgebrochen. Kurz danach riss der
Himmel auf, und die Sonne schien auf eine total überflutete Rennbahn.
Das Rennen wurde auf Samstag, den 12.10.02 verschoben. Näheres beim Veranstalter
AMC Haunstetten.
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