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SimsonTreffen in Rappertsweiler
am 3. Oktober 2003
Infos unter "Simson"
direkt bei Toni Hinderhofer oder Rainer Seitz, Biggenmoos 14, 88069 Tettnang.
Wie wir erfahren haben, ist aufgrund der hohen Anzahl der Meldungen eine sofortige
Anmeldung nötig, da die Klassen zahlenmäßig begrenzt sind
und schon viele Nennungen vorliegen. Letztes Jahr waren es über 50 Fahrer.
Es gibt für Kinder eine 50 ccm Klasse, Kindermotorräder über
50 ccm sind nicht mehr zugelassen. Nutzen Sie das Anmeldeformular
auf unserer Website.
Generell gilt: Zum Treffen können alle Mopeds mitgebracht werden, nur
die Showläufe sind zahlenmäßig begrenzt. Kuriose Simsons und
Duos sind willkommen.
SimsonCup
in Bad Waldsee am 14. September 2003
Die Schützbachs veranstalten
einen SimsonCup in Bad Waldsee. Hierzu können Infos
angefordert werden auf www.schuetzbach.de.
Es wird in den Klassen Classic, Sport und Seitenwagen gefahren. Sobald wir
Näheres wissen, werden wir hier berichten. Aufgrund der hohen Anzahl
der Meldungen empfehlen wir sofortige Anmeldung, da die Klassen zahlenmäßig
begrenzt sind. Anmeldungen sind erbeten an AMC Bad Waldsee.
Harte
Kämpfe und extreme Hitze beim Simson-Cup in Vogt
Am
Samstag lud das Simson-Team-Vogt
ab 15.00 Uhr die Fahrer zum freien Training und Einstellfahrten auf die Strecke
in Vogt/Küchel ein. Schon nach den ersten Trainingsrunden war klar, dass
die Bahn gut ausgesteckt und in exzellentem Zustand ist und heiße Rennen
gewährleistet. Alle drei Klassen waren vollzählig, und jedes Team
nutzte die Zeit, die Renngeräte optimal abzustimmen. Am Abend wurde dann
gemütlich im Festzelt mit Lila's One-Man-Showband gefeiert.
Am
Sonntag gab es ab 10.00 Uhr ein kurzes Warm-Up über drei Runden, und
ab 11.30 Uhr begannen die Rennläufe.
Besondere Aufmerksamkeit wurde den Gespannen gewidmet, da 10 Gespanne am Start
antraten. Neu
dabei waren die Gespanne Fritz und Melanie Sonntag, Thomas und Michael Pfeffer,
dokutec Motorsport mit Wolfgang und Andi Geier (Bayern), Sabel Schmid und
Ralf Greißing, sowie Stefan Schenk und Simone Geier (Bayern). Die Insider
waren gespannt, ob die "Neulinge" gegen die Routiniers wie Robby
und Marita Gührer, Toni Hinderhofer und Pilotto, Erik und Sylvia Ibele
sowie H.P. und Udo Wipper etwas ausrichten werden.
Schon
im ersten Lauf war klar, "die Bayern kommen", und die wassergekühlten
Gespanne von Sabel/Greißing (BW) und Robbys wassergekühltes Bi-Motor-Gerät
zeigten kräftig Leistung. Es
wurde von der ersten Runde an beinhart gekämpft, und Überholvorgänge
gab es jede Menge, so dass den Zuschauer manchmal der Atem stockte. Bei Temperaturen
um 35 Grad wurden Mensch und Renngerät stark beansprucht, die Fahrer
der wassergekühlten Motoren sahen dies aber mit Gelassenheit.
Leider gab es zwei
Überschläge, der erste von Robby und Marita, die die Sache ohne
Blessuren
überstanden, das Renngerät aber mit technischem Defekt abstellen
mussten und nicht mehr an den Läufen teilnehmen konnten, der zweite von
Fritz und Melanie, wobei hier Fritz einen Rippenbruch erlitt, Tochter Melanie
rollte sich ab und blieb unverletzt.
Auf
diesem Wege hier an Fritz Sonntag die besten Genesungswünsche.
Als Sieger im Endlauf
wurden Erik und Sylvia Ibele vor dem Zweitplazierten Sabel/Greißing
abgewunken. Drittplaziert waren H.P. und Udo Wipper, viertplaziert Stefan
Schenk und Simone Geier (Bayern).
Das
Team von
war somit mit den neu von Wolfgang Geier gebauten bzw. umgebauten Gespannen
erfolgreich (Platz 2 und 4), und der wassergekühlte 105 ccm Simson Motor
hatte seine Sache unauffällig, aber mit Bravour bestanden. Leistung
satt um 23 PS, keinerlei Temperaturproblem und Drehmoment vom Feinsten.
In der Nostalgieklasse
wurde entsprechend mit Standard-Simsons hart um die Pokale gekämpft,
wobei es in dieser Klasse in erster Linie um dem Spaß geht, was man
in den anderen Klassen ab sofort nicht mehr sagen kann. Dirk Spieler, der
technische Berater in Sachen PVL-Zündungen bei dokutec Motorsport (PVL-Großhandel)
griff zum ersten Mal in seinem Leben in einem Rennen an und hatte in den Läufen
gewisse Erlebnisse, die sein zukünftiges Leben prägen werden. Der
Adrenalinspiegel stand ihm beim Start immer bis unter die Schädeldecke,
so dass er sich wünschte, Überlaufbohrungen in der Nähe der
Ohren zu haben. Leider ist eine Original-Simson SR 50 nicht mit der leistungsfähigen
PVL-Zündung unterwegs, so dass er hier auch während der Fahrt nichts
umprogrammieren konnte.
Der SuperCup der
Solisten war mit 13 Fahrern besetzt, und die Renngeräte von Jimmy Reitzel
und Elmar Griebel gingen "wie die Pest", so dass der Rest motorenmäßig
noch etwas zulegen muss. SuperCup ist die höchste Klasse, und die Motoren
leisten ca. 13 PS und sind luftgekühlt. Hier
ist die Abstimmung der Motoren sehr schwierig, gerade bei diesen hohen Temperaturen.
Lila's Racing-Team aus Tettnang war vollzählig mit ihren liebevoll, aber
exzentrisch aufgebauten Geräten angetreten und kämpften mit dem
"Messer zwischen den Zähnen" um Punkte.Fetz-Racing aus Laimnau
hatte mit Gerold Rundel und Martin Beck zwei heiße Eisen im Feuer. Thomas
Lanz wollte sich endlich den Sieg holen, landete aber wegen technischer Probleme
nicht auf dem Treppchen.
Supercup-Sieger wurde Jimmy Reitzel vor Robby Gührer und Elmar Griebel.
Den Bahnrekord holte
sich bei den Gespannen Erik und Sylvia Ibele mit einer Rundenzeit, die schneller
war als bei den besten Solisten.
Den Solo-Bahnrekord
holte sich Jimmy Reitzel.
Bei
den Kids war das Feld nicht ausgeglichen, so dass Silas Meister mit seiner
schnellen KTM 50 und verwegenem Fahrstil den Rest gut im Griff hatte und sogar
Fahrer überrunden musste. Zwei Stürze hielten Silas jedoch nicht
davon ab, wieder voll auf Angriff zu fahren.
Erstmalig wurden
für den separat gewerteten "Master of Simson-Cup" Punkte vergeben
(siehe Ergebnisliste).
Die Zuschauer waren
vom Rennen begeistert, leider waren es nicht sehr viele, denn im Umland fanden
diverse Veranstaltungen statt, und die hohen Temperaturen zogen die Leute
an die Badeseen. Dem Veranstalter sei hier herzlichen Dank für seine
Mühen und die gute Organisation. Ein Tipp: Nächstes Jahr einen anderen
Termin wählen, vielleicht im Wonnemonat Mai ...
Die Redaktion
Die Ergebnisse von
Vogt im einzelnen:
|
SuperCup
|
| Platz |
Fahrer |
Punkte |
| 1 |
Jimmy Reitzel |
30 |
| 2 |
Robby Gührer |
25 |
| 3 |
Elmar Griebel |
23 |
| 4 |
Thomas Lanz |
15 |
| 5 |
Konrad Frankel |
14 |
| 6 |
Gerold Rundel |
13 |
|
Nostalgie
|
| Platz |
Fahrer |
Punkte |
| 1 |
Toni Maucher |
24 |
| 2 |
Daniel Sonntag |
17 |
| 3 |
Paul Knott |
13 |
| |
Ralf Hausmann |
13 |
| 5 |
Dirk Spieler |
4 |
| |
Jens Wunderlich |
4 |
|
Seitenwagen
|
| Platz |
Fahrer |
Punkte |
| 1 |
Ibele/Ibele |
24 |
| 2 |
Schmid/Greißing |
21 |
| 3 |
Wipper/Wipper |
17 |
| 4 |
Schenk/Geier |
14 |
| 5 |
Hinderhofer/Brugger |
9 |
Und hier noch die "Master
of Simson"-Ergebnisse:
|
SuperCup
|
| Platz |
Fahrer |
Punkte |
| 1 |
Robby Gührer
|
10 |
| 2 |
Elmar Griebel |
6 |
| 3 |
Konrad Frankel |
4 |
| 4 |
Markus Grünwald |
3 |
| 5 |
Jürgen Madlener |
2 |
|
Nostalgie
|
| Platz |
Fahrer |
Punkte |
| 1 |
Ralf Hausmann |
10 |
| 2 |
Dirk Spieler |
6 |
|
Seitenwagen
|
| Platz |
Fahrer |
Punkte |
| 1 |
Ibele/Ibele |
10 |
| 2 |
Wipper/Wipper |
6 |
| 3 |
Schenk/Geier |
4 |
| 4 |
Hinderhofer/Brugger |
3 |
Der Countdown läuft!
Am
19. Juli 2003 treffen sich Simson-Freaks aller Kategorien zum 2. Simson-Cup
in Vogt. Das Simson-Team Vogt, neu gegründeter Verein, initiiert durch
Willi Wipper, H.-P. Wipper und Erich Ibele, beginnt mit der Fahrzeugabnahme
um 15 Uhr. Wenn der technische Kommissar die Überprüfung der Fahrzeuge
vorgenommen hat, beginnt das freie Training. Zugelassen sind Fahrzeuge, Seitenwagen,
Solo-Supercup, Solo-Nostalgie. Das freie Training geht vermutlich bis in den
späten Nachmittag, so dass jedes Team genügend Zeit hat, letzte
Probleme zu beseitigen und die Fahrzeuge auf die Strecke abzustimmen. Für
die Sicherheit ist bestens gesorgt. Anschließend gibt es dann noch Gelegenheit
zum gemütlichen Plausch untereinander, so dass der Abend in geselliger
Runde verbracht wird.
Am Sonntag beginnt
dann die Veranstaltung um 10 Uhr und das Pflichttraining für alle Teams
klassensortiert um 11 Uhr. Erwartet werden heiße Showläufe in allen
Klassen. Die Gespannklasse ist dieses Jahr besonders groß, denn es reisen
aus Niederbayern vier neue Gespanne an, zu erkennen an der lila Farbe, eigens
für die Simson-Cup-Serie von Wolfgang Geier und Jürgen Liebmann
sowie weiteren Helfern aus Aldersbach/Galgweis gefertigt. Hierzu floss die
gesamte Bahnsporterfahrung, die Wolfgang Geier besitzt, in die Konstruktionen
ein. Die Bayern wollen gegen den Rest der Gespannfahrer volle Attacke fahren
und spannende Rennläufe präsentieren. Sicher ist, dass wassergekühlte
Motoren mit 105 ccm zum Einsatz kommen und dies wohl ein Novum in der Simson-Szene
ist. Weitere Infos unter www.simson-team-vogt.de.
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