Tipps
und Tricks
Hierzu wünschen wir
uns von aktiven Fahrern kleine Hilfestellungen für die Jugend- und Nachwuchsfahrer.
Schreibt uns also, wenn Ihr zu dieser Rubrik etwas beitragen wollt.
Hinweis:
Für diese Tipps und Tricks übernehmen wir keinerlei Haftung! Sie
sind nicht für den öffentlichen Straßenverkehr gedacht.
Fahrzeuge mit Spikes dürfen nur auf privatem Gelände oder auf
extra dafür ausgewiesenen Veranstaltungen, z. B. Skijörings, nach
Abnahme durch einen technischen Kommissar benutzt werden. Bei Eismotorrädern
oder dgl. sind unbedingt geeignete Schutzvorrichtungen anzubringen, die
dem Reglement des jeweiligen Veranstalters entsprechen.
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Im Internet steht jetzt eine Sammlung von rund 400 "Mikrofiche"-Bauplänen
unterschiedlichster Roller- und Motorradtypen zum Ausdruck bereit - geeignet
als Helfer in der Not oder Info-Grundlage für die Teilebestellung.
Für einige Modelle sind sogar Werkstatthandbücher im PDF-Format
(engl./franz.) verfügbar.
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oder durchgeschliffenes Plastik schweißen
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Für
den Nachwuchs-Eisfahrer:
Viele haben das Problem, wenn sie zum ersten Mal
einen
Spikereifen für ein Skijöring oder einfach zum Eisfahren herstellen
wollen, dass sie nicht wissen, wie es geht und woher sie Eisnägel o.
ä. bekommen. Wir haben einige Varianten ausprobiert und sind auf eine
sehr günstige und doch gut brauchbare Lösung für den Trainingsbetrieb
gestoßen: Einen Eisreifen für z. B. Simson, eine Enduro oder
Bahnmaschine kann man auf Basis eines Speedway- oder Enduroreifens herstellen,
der schon etwas härter ist und dessen Profil an den Flanken weit heruntergezogen
ist (für Simson ist der Standard Heidenau-Enduroreifen, für Bahnmaschinen
sind ältere Speedwayreifen empfehlenswert). Da das Reglement für
Skijöring mit kurzen Nägeln meistens 10 mm Spikelänge vorschreibt,
muss zuerst die max. Stollenhöhe ermittelt werden. Dies geschieht durch
Bohrung eines Stollens und Einschrauben einer Spax, um dann aus der Differenz
Spaxlänge - überstehendes Spaxende die Stollenhöhe zu ermitteln.
Spax eignen sich für den Eisbetrieb jedoch nicht, da sie entweder brechen
oder schnell stumpf werden. Wir haben gute Erfahrungen mit Bohrschrauben
verzinkt DIN 7504N gemacht, die im Eisenwarenhandel oder Baumarkt erhältlich
sind. Für Simson- und Heidenau-Reifen ergibt die Bohrschraube 4,8
x 22 mm genau die geforderten 10 mm Spikelänge. Die Bohrschrauben
sind sehr haltbar, da der vordere Teil wie ein Bohrer ausgeführt und
gehärtet ist. Der Schraubenteil ist wie bei einer Blechschraube ausgeführt.
Der Stollen ist mittig mit einem 2-mm-Bohrer von außen vorzubohren
(dann geht das Eindrehen der Bohrschraube von innen leichter). Unter
den Schraubenkopf empfehlen wir eine Karosseriescheibe 5 x 20 x 1,5
(Durchm. 5 mm) als Unterlagscheibe zu legen und die Schrauben mit einem
Akkuschrauber vorsichtig in den Gummi so weit einzudrehen, bis die Karosseriescheibe
innen an der Karkasse anliegt. Vorsicht: Nicht überdrehen!
Achtung:
Spikereifen können Verletzungen (Fleischwunden) verursachen. Deshalb
schon bei der Herstellung und Montage geeignete Schutzhandschuhe tragen!
Um eine
Beschädigung des Schlauches zu vermeiden, muss zusätzlich
in den Reifen z. B. ein aufgeschnittener Feuerwehrschlauch zwischen
Schraube und Schlauch eingelegt werden. Normales Gewebeband ist nicht
ausreichend! Je nach Reifenart ist ein Betriebsdruck von 3 - 3,5 bar
möglich, damit die Spikes durch den Luftdruck nach außen gedrückt
und dadurch im Stollen stabilisiert werden. Niemals den vom Reifenhersteller
zugelassenen max. Betriebsdruck überschreiten, da der Reifen sonst
platzen kann! Den Betriebsdruck erfahren Sie beim Händler oder
beim jeweiligen Reifenhersteller auf Anfrage.
Weitere
Infos erhalten Sie bei diversen Händlern.
Folgende
Bohrschrauben sind im Handel erhältlich: