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Die
Resonanzschwingung
Von
der Verdrängungs- zur Strömungsmaschine
Das Funktionsprinzip
Zum Schwingungsverhalten bei Zweitaktmotoren und dessen Ausnutzung
zur Leistungssteigerung hat Dipl.-Ing. Hülße maßgeblich beigetragen.
Mit viel wissendschaftlicher Akribie und Oszillographenuntersuchungen hat
er belegt, dass sehr viel Energie beim Zweitaktmotor durch den offenen
Auspuff verloren geht. So entstand das Verständnis von der reinen Verdrängungmaschine
mit ihrer Pumpfuktion durch die Kurbelkammer hin zur Strömungsmaschine . Der
bisher verwendetet zylindrische Auspuff wird durch einen konisch erweiterten
Diffusor ersetzt. Die in diesem aus dem geöffneten Auslaßschlitz hinauslaufende
Druckwelle erzeugt am Diffusoreingang einen dem Ladevorgang des Zylinders
unterstützenden Unterdruck. Dafür wird die Amplitude der im Diffusor vorlaufenden
Welle im Maß der Querschnittserweiterung abgebaut. 
Wird am Ausgang des Diffusors ein Gegenkonus angebracht, wird die Druckwelle
größtenteils reflektiert, läuft in den sich verjüngenden Diffusor
zurück, vergrößert ihre Amplitude und trifft schließlich wieder am Auslaßschlitz
ein.
Ist durch eine günstige Ausnutzung dieser Druckwelle des Vorauslaßstoßes die
Unterdruckwirkung am Auslaßschlitz stark und anhaltend, so wird dabei Frischgas
in das Auspuffrohr gesaugt. Trifft nun die zurücklaufende Druckwelle im richtigen
Augenblick bei schon fast geschlossenen Überstömschlitzen auf diese Frischgasladung,
so schiebt sie mindestens einen Teil wieder in den Zylinder zurück. Die Druckwelle
sorgt also dafür, das dieser Frischgasanteil nicht verloren geht, sondern
das eine Aufladung des Zylinders erfolgt und somit eine bessere Füllung gewährleistet
ist. 

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